Why is everything here written in German?

The Pfingstcamp is organized by the Linksjugend [‘solid] Sachsen. We are an independent political youth organisation close to the party DIE LINKE. Sachsen and rooted in the federal state of Saxony. Due to this, most of the participant are German-speaking people out of this area and most of the cultural program and the workshops are held in German. Since we are working for a progressive Europe without borders, we have the claim to reduce (especially language) barriers and working on an internationalization of our Camp. For this reason, we created a working group with the aim to translate parts of the camp and stay in contact with our international friends. If you are a non-German speaker and have any questions or suggestions about the camp, feel free to write an E-Mail to internationales@lists.pfingst.camp

Warum sind die Teilnehmer*innen-Preise so hoch/niedrig?

Prinzipiell soll die Teilnahme am Pfingstcamp bei niemanden am Geldbeutel scheitern, aber auf der anderen Seite, müssen irgendwie so viel wie möglich Teilnehmer*innenbeitrag eingenommen werden, um das Camp zu finanzieren. Abseits von der bei der Anmeldung angegebenen Summe, kannst du bei der Anmeldung vor Ort auch gern ein paar Euro mehr zahlen, oder wenn es nicht anders geht eben weniger. Jede*r Campteilnehmer*in kostet ca. 110 Euro, die Differenz zum Teilnehmer*innenbeitrag muss also von der linksjugend [’solid] Sachsen und Untersützer*innen gestemmt werden.

Warum sollte ich eine Taschenlampen mitbringen?

Das Gelände mit Bungalows für über 600 Personen ist ziemlich groß und nicht jede Ecke kann mit Laternen oder Lichtinstallationen ausgeleuchtet werden, ohne dass die Kosten dafür zu hoch werden oder der Lichtschein in den Bungalows beim Schlafen stört. Auch kann es vorkommen, dass die Kapazität einer Stromleitung zu sehr ausgereizt wird und sich die Sicherung verabschiedet, was erst mal etwas Zeit für Instandsetzung braucht bei vielen Sicherungsstandorten. Daher kann es in den Nachtstunden auch schon mal sehr dunkel bei der Suche nach dem Schlafplatz sein. Einige Pfingstcampteilnehmer*innen packen daher neben Taschenlampe auch eine Lichterkette oder anderes Leuchtelement ein, um ihren Bungalows nachts schnell wiederzufinden.

Warum sollen keine externen Menschen auf das Camp-Gelände?

Alle Teilnehmer*innen des Pfingstcamps erklären sich mit den Campregeln und der Awarenessstruktur einverstanden, damit sich auf dem Camp alle möglichst frei entfalten können. Gäste der umliegenden Camps oder Menschen aus dem Ort, die abends mit tanzen und feiern wollen, wissen von diesen Regeln und Reflektionsprozessen oft nichts und beachten sie daher auch nicht. Außerhalb der Pfingscampzeit finden auf dem hiesigen Gelände Parties statt, die noch weniger Freiraum von insbesondere Sexismus und Mackertum darstellen. Leider denken einige Touristenagenturen das Pfingstcamp als „Saisonseröffnung“ bewerben zu müssen, sodass sich gelegentlich Menschen auf das Gelände verirren, die nicht bereit sind Rücksicht auf andere zu nehmen. Um das Pfingstcamp als Freiraum zu ermöglichen, soll es daher auf dem Campgelände neben dem Camppersonal nur Teilnehmer*innen des Pfingstcamps geben. Umgesetzt wird die bspw. indem an den Bars nur bedient wird, wer ein Pfingstcamp-Bändchen trägt. Damit werden in dieser Zeit andere von der Nutzung des Geländes ausgeschlossen, für alle die am Pfingstcamp (mit allem was dazu gehört) teilnehmen wollen, gibt es aber jederzeit die Möglichkeit sich vor Ort anzumelden und ein Bändchen zu bekommen.
Bis auf wenige Bungalows am Eingang des Campgeländes haben wir das komplette Camp gemietet. Die kleine Gruppe namens „Freiberger“ nutzt das Gelände schon jahrelang und bereits weit bevor hier das Pfingstcamp stattfindet. Sie haben sich mit den Pfingstcampregeln einverstanden erklärt, bekommen ein Extra-Bändchen und sind aber eher da um sich mal wieder zu treffen als an den Pfingstcamp-Angeboten teilzunehmen.